Landesverband Landschaftsschutz  Niedersachsen
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Aktuelles Geschehen aus Politik und Presse

16.09.2009 Der Bundesverband Landschaftsschutz (BLS) fordert  die Kanzlerin Angela Merkel in einem direkten Brief auf, sich eindeutig zu äußern, wie Sie zum weiterem Ausbau der Windkraftanlagen gegen die Interessen der Bürger steht. 
Dabei wird sie auch direkt auf die damit verbundene Korruption und Verletzung anderer Grundrechte angesprochen.
Die Bürger werden nicht länger die weitere Zerstörung ihres Lebensraumes und der Landschaften hinnehmen und dieses bei der Bundestagswahl als entscheidendes Argument berücksichtigen. (mehr)
13.09.2009 Windschwache Jahre und reparaturanfällige Anlagen bringen
Anlegern Verluste  -  Rechtsschtutz für Geschädigte
Diesen Link fand einer unserer Mitstreiter im Netz (mehr)
01.09.09 Gegenwind Neuwarmbüchen e.V
Bitte Beachten:
Die Bürgerinitiative hat eine neue Hompage.
(Gegenwindnwb.de)
15.08.2009 Ein wohlmöglich weitreichendes Urteil
Richter stellen den Vogelschutz höher als Windparks
aus dem Anzeiger für Harlingerland und Wittmund
(mehr)
07.09.2009 Die Volksinitiative Brandenburg tritt zur Landtagswahl an (mehr)
26.05.2009 26. Mai wurde in Brüssel eine Pressekonferenz abgehalten, bei der die EPAW ihre Forderung nach einem Moratorium übergeben und auf die Fragen der Journalisten geantwortet hat.  (mehr)
2009 Die FAZ zitiert 2 Institute zum Thema Klimaschutz (mehr)
06.010.2007 Erste Gross - Demo in Paris am 06. Oktober 2007 gegen industrielle Windräder (mehr)
17.09.2007 Bürgerinitiative "Gegenwind Nauener Platte" fordert Langzeitmessungen
und Baustopp für Windräder. (mehr)
18.07.2007 Windräder werden abgebaut.......(mehr)
07.07.2007 Flügelbruch (mehr)
04.07.2007 Prof. Dr. Erwin Quambusch: 
Repowering als Planungsproblem zur Höhenbegrenzung von Windkraftanlagen
Zuwendungen an Gemeinden zwecks Einplanung von Windkraftanlagen
16.07.2006 FDP fordert Aufhebung der Privilegierung von Windkraftanlagen im Baugesetz
05.07.2006 Der Widerstand gegen die Windkraft wächst: stellvertretend für die Stimmung im Land ein Bericht des WochenSpiegel
23.06.2006 E.ON verschiebt seine Windkraft-Offshore-Projekte in die ferne Zukunft, stattdessen plädiert E.ON offen für längere Laufzeiten der KKW. Bis Ende 2007 erhalten Betreiber von Offshore-WKA laut EEG (Energie Einspeise-Gesetz) 9,1 cts/kWh mit jährlicher Reduzierung um 2%. Ohne eine Aufstockung sind die Offshoreanlagen nicht realisierbar (erhöhte Investkosten wegen Verteuerung bei Kupfer, Stahl und Turbinen, hohe Kosten für die Netzanbindung). Statt konkreter Projekte wollen E.ON, Vattenfall und EWE westlich von Borkum ein Testfeld mit zwölf 5 MW-WKA für 180 Mill Euro bauen, das Umweltminister Gabriel mit 50 Mill Euro bezuschussen will. (Neue Energie 13.6.06)
23.06.2006 Das Verwaltungsgericht Arnsberg hat die Planungen für das größte Windrad in NRW gestoppt. Damit wurden die Entscheidungen der Behörden bestätigt, die dem Bau der 180 m hohen Windkraftanlage bei Bad Sassendorf bei Soest wegen des Schutzes des Landschaftsbildes nicht zugestimmt hatten. (lnw, Marler Zeitung 22.6.06)
11.05.2006 Für Offshore-Windanlagen mit insgesamt 25.000 MW sind ein Investitionsbedarf von 62 Mrd. Euro erforderlich und jährliche Mehrkosten von rund 7 Mrd. Euro, die der Verbraucher über den Strompreis zahlen muß.( Studie einer Arbeitsgruppe der Hamburger Universität, Aug.2005, novo 81, März-April 2006, S.14) Droht die Gefahr, dass durch die Errichtung einer Wind-Industrieanlage die Attraktivität einer Region leidet und die für das Gebiet wichtigen Touristen vertreiben würden, darf der Bau verboten werden. (Verwaltungsgericht Trier.) Im vorliegenden Fall setzt sich das Bundesland Rheinland-Pfalz gegen eine Gemeinde durch, die den Bau von sieben Wind-Industrieanlagen in einem Naturpark beantragt hatte. (Az.: 5 K 996/05/Mitteilung VGL-Enger. 8.5.06) 
In einer Studie "Offshore-Windstromerzeugung in der Nordsee – eine ökonomische und ökologische Sackgasse?" der Forschungsstelle Nachhaltige Umweltentwicklung und Prof. B. Brümmer vom Meteorologischen Institut der Uni Hamburg stellen die Forscher fest: Die Errichtung von Windparks im Meer ist derzeit ökonomisch nicht vertretbar. Bei Umrüstung des bestehenden Kraftwerksparks auf den derzeitigen technischen Standard läßt sich mit einem viel geringeren Investitionsaufwand eine deutlich höhere CO2 -Einsparung erreichen. Die politische Entscheidung zur massiven Subventionierung der Windenergie über das EEG erweist sich deshalb als Sackgasse.
(Working Paper FNU-85, JEL:NQ 420, Q,540) 
www.uni-hamburg.de/Wiss/FB/15/Sustainability/heinzow.html 
www.et-energie-online.de/aktuelles_inhalt.html 
15.04.2006  Flügelknick: "Einzigartiger Vorfall"? (mehr)
07.03.2006 Flugsicherung widerspricht Wobben - Hat sich Enercon-Chef Aloys Wobben zu weit aus dem Fenster gelehnt?”(mehr)
25.02.2006 Bei der Errichtung von Windkraftanlagen fließen seltsamen Summen in Gemeindekassen / Erstmals Korruptionsverdacht bestätigt. Wachstum und Widerstand - Allein in der Uckermark protestieren 15 Bürgerinitiativen”...(mehr)
Bürgerinitiative gegen Windkraft kann die Früchte ihres Engagements ernten.” ... (mehr)
25.02.2006 Bürgerinitiative gegen Windkraft kann die Früchte ihres Engagements ernten.” ... (mehr)
21.02.2006 72 Bürgerinnen und Bürger aus Schwaförden und umliegenden Gemeinden unterzeichneten für die Aktion der "Bürgerinitiative gegen weitere Windkraftanlagen in Schwaförden" (mehr)
13.02.2006 Wahrzeichen der Neuzeit” -ein Versuch die Monster schönzureden!
Wird Gabriel beim nächsten Energiegipfel im Kanzleramt endlich vernünftig werden und nur noch Grundlastfähige erneuerbare Energien fördern?
10.02.2006  Todesurteil” für Windräder
Nach dem gestrigen Eiswurf will die Stadtverwaltug ihre Verfügung jetzt bei den Betreibern sofort vollziehen. Dann müssen die Anlagen bei drei Grad abgestellt werden.
25.01.2006 30 Windkraftanlagen stehen bereits um die Gemeinde Schwaförden -
15 weitere sind noch beantragt.
  - D a s M a ß ist vol- ”
Hinhaltetaktik oder Vorpreschen?
Bürgerinitiative hegt weiter Misstrauen gegen Verfahrensweise des Rates Hamersen.”
24.01.2006 Prof.Fritz Vahrenholt, Vorstandsvors. der Windkraftfirma RE-Power: Eine sichere Energieversorgung muß auf Kohle, Kernkraft und erneuerbare Energien setzen. Vahrenholt will die Kernkraftwerke länger am Netz lassen, weil bei einer Abschaltung der KKW diese durch 25- 30 neue Gas- und Kohle-Kraftwerke ersetzt würden und dann die Situation für die Erneuerbaren Energien schlechter wird wegen der bereits vorhandenen neuen Kraftwerke. Deutschland kürzt die Laufzeit der KKW von 40 auf 32 Jahre, Schweden verlängert (wie auch andere Länder) auf 60 Jahre.
"Der beschleunigte Ausstieg aus der Kernkraft ist ein typisch deutscher Kurzschluß, der klimapolitisch, geopolitisch und wirtschaftspolitisch falsch ist. 70 % der Energie für Deutschland wird importiert. Dies bringt uns in dramatische Abhängigkeit vom persischen Golf und den GUS-Staaten. Die Terroranschläge vom 11. September, die Terrorangriffe auf Pipelines im Irak, auf Ölanlagen in Saudiarabien haben gezeigt, wie verletzlich die geopolitische Lage für Deutschland ist."(Hamburger Abendblatt 10.1.06, Talk-Show bei
Sabine Christiansen am 15.1.06) Energie-Einsparungen in Unternehmen:39 % der Unternehmen schätzen ihr Einsparpotenzial auf weniger als 10 %.
Rund 34 % sehen überhaupt kein Einsparpotenzial. (www.sonnenseite.com)
13.01.2006 (Husum/Kiel ) 
Bau des Windparks Butendiek (westlich von Sylt mit 80 Anlagen) steht auf der Kippe: der Baubeginn hat sich von diesem Jahr bis 2008 verzögert, wenn dem Projekt nicht gänzlich die Luft ausgeht. Probleme: die 100 km lange Kabeltrasse soll mitten durch den Naturpark Wattenmeer geführt werden. Die Kosten laufen davon: Anstieg der Stahl - und Kupferpreise, statt 420 Mill.Euro werden jetzt 480 Mill Euro für den Windpark veranschlagt.
Bei 8500 Privatanlegern, die vor 5 Jahren 6 Mill Euro in das Projekt investiert haben, macht sich Frust breit.. Mit den 9,1 cts/kWh , die im Erneuerbaren Energiegesetz (EEG) festgeschrieben sind, ist der Windstrom nicht finanzierbar. Es werden 11 - 12 cts/kWh benötigt, um die Anleger nicht mit Null Prozent Rendite zu demotivieren , so Mitinitiator Hermann Albers. Die Chancen auf eine solche Vergütung werden als sehr gering betrachtet. 

 

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Stand: 20. September 2009